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162-4265
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Nachverkauf bis 08.04.2019
Noch 21 Tage

Ort:
Süderstrasse 282
20537 Hamburg

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162-4265  Taschenuhr: einzigartige, historisch bedeutende Cartier Taschenuhr mit Originalbox, Geschenk des englischen Königshauses unter George V., gleichzeitig Kaiser von Indien, an ein indisches Fürstenhaus, inklusive Archivauskunft von Cartier

Ca. Ø44mm, ca. 47g, super flache Ausführung, 18K Gold, Platin und graublaue Emaille, beidseitig strahlenförmige Guillochemaille mit weißem Rand, rückseitig aufgelegtes indisches Fürstenmonogramm aus Platin, Monogramm mit Schwert und Krone, Komplettbesatz mit Diamantrosen, super flache Ausführung, Cartier Präzisionsankerwerk in absoluter Spitzenqualität mit Streifenschliff, 18 Steinen und reguliert in 8 Lagen, No. 5110/5481, originales, guillochiertes Zifferblatt, signiert Cartier Paris, gebläute Breguet-Stahlzeiger, signierte Originalbox, wunderbarer, originaler Erhaltungszustand, funktionstüchtig, Unikat und museales Cartier Sammlerstück. Folgende Cartier Archivauskunft liegt uns vor: "Es handelt sich um ein Einzelstück, das 1910/1911 vom Hause Cartier gefertigt wurde. Die Taschenuhr wurde als Geschenk des englischen Königshauses an eine der zahlreichen indischen Fürstendynastien weitergegeben, die von 1858-1947 zum britischen Kolonialreich gehörten und als Kronkolonie unter dem Namen Britisch Indien geführt wurden". Die Besonderheit der Verbindung Britisch-Indiens war, dass nur die Hälfte der Landfläche unter direkter britischer Herrschaft stand, der Rest befand sich unter dem Einfluss und der Herrschaft der einheimischen Fürstendynastien. Um das persönliche Treueverhältnis zu wahren und die Verbindung zur englischen Krone aufrechtzuerhalten war es daher üblich, dass regelmäßig Geschenke an genau diese Fürstenfamilien gemacht wurden, die dementsprechend üppig ausfielen. In Hans Nadelhoffer "Cartier" heißt es dazu: "...Die ersten wichtigen Kontakte zu den Maharadjas wurden während der Feierlichkeiten der George V.-Krönung 1911 geschlossen, im selben Jahr, als sich Jacques Cartier für seine erste Reise nach Indien aufmachte. Die Reise dauerte 16 Tage. Zu seiner Überraschung stellte er fest, dass die Maharadjas, die ihn in ihrem Reich willkommen hießen, vor allem an Taschenuhren interessiert waren, die damals in Paris und London große Mode waren." Unter anderem ist lt. Nadelhoffer "Cartier" folgende Bestellung in den Cartier-Archivunterlagen zu finden: "Eine blau emaillierte Taschenuhr, gefertigt für den Maharadja of Kapurthala", dessen Wappen mit einem Schwert und einer Krone verziert ist und der im Jahr 1911 den Titel des Maharadjas erhielt. Bei der hier vorliegenden Uhr, die im selben Jahr gefertigt wurde, könnte es sich also durchaus genau um diese Uhr handeln!

Nachverkaufspreis: 40.000
plus Aufgeld

Schätzpreis: 60.000 €

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1 "Cartier" Lose

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