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197-4281 Verkauft
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Nachverkauf bis 08.03.2021
Noch 11 Tage

Ort:
Süderstrasse 282
20537 Hamburg

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197-4281  Taschenuhr: Glashütter Rarität, hoch komplizierte A. Lange & Söhne Louis XV Goldsavonnette mit interessanter Geschichte, Repetition, Kalender, Seconde Morte-Chronograph, Glashütte 1910/1913, lediglich 10 dieser Uhren wurden gebaut!, mit Stammbuchauszug

Ca. Ø60mm, ca. 167g, 18K Rotgold, Louis XV, Gehäuse und Werk nummerngleich 43052, hochkompliziertes Präzisionsankerwerk in bester Qualität 1A mit der äußerst seltenen Kombination aus Viertelrepetition, Seconde Morte "Chronograph", Wochentagsanzeige und Datum, verschraubte Goldchatons, Feinregulierung, Diamantdeckstein, originales Emaillezifferblatt, rotgoldene Zeiger, Lange & Söhne Uhrenbox, funktionstüchtig, Gehäuse mit diversen flachen Druckstellen. Die Uhr hat die seltene Konstruktion, dass sich die Seconde Morte über den Kronendrücker starten und stoppen lässt und somit auch als Chronograph bezeichnet werden kann, patentiert als Lange's "Dead-Seconds Chronograph". Die Originalität dieser Uhr wird durch den Stammbuchauszug bestätigt. Die Uhr hat eine hoch interessante Historie. Lt. Stammbuchauszug hat die Uhr bei Lange & Söhne ein nummerngleiches Zweitgehäuse bekommen. Der Grund ist bei Lange & Söhne leider nicht dokumentiert worden. Es liegt aber nahe, da in den Versandunterlagen von 1910 der Hinweis vermerkt ist "Dekoration nach Aufgabe". Es kam gar nicht so selten vor, dass die hoch komplizierten Uhren von Lange zurück gekauft und ein 2. Mal verkauft wurden, oft dann mit einem "neuen" Gehäuse. Bestes Beispiel dafür ist die Sonnerie-Uhr No.82019. Die Geschichte ist aber noch spannender. Ursprünglich war die Uhr mit der Nummer 43052 lt. Martin Huber "Die Lange Liste" Seite 185 und nach vorliegenden Versandunterlagen "nur" mit Repetition und "Seconde Morte" ausgestattet. Es ist also gut möglich, dass diese Uhr von Lange zurück gekauft wurde und dann 1913 mit zusätzlicher Kalenderfunktion, einem neuen Zifferblatt und einem neuen, dieses Mal ungraviertem Gehäuse ein 2. Mal verkauft wurde, zusammen mit den beiden Schwesternuhren 43051 und 43053, die Werke schon etwa 10 Jahre zuvor gefertigt, aber aufgrund des hohen Preises lange unverkauft geblieben. Eine der bekannten 10 Uhren mit exakt dem gleichen Gehäuse ist abgebildet und beschrieben in Meis: "A. Lange & Söhne", Seite 257. Nach unserer Kenntnis ist außer diesem Exemplar keine der anderen 9 Uhren in den letzten 20 Jahren auf einer Auktion aufgetaucht. Ein Exemplar in der etwas einfacheren Variante ohne Kalender, also nur 1/4-Repetition und Seconde Morte wurde 2004 in Genf versteigert und erzielte ca. 75.000CHF (Quelle: https://www.cortrie.de/go/vQO). Die Nummern 43051, 43052 und 43053 waren die letzen 3 Uhren, die Lange mit dieser Komplikation gebaut hat.

Zuschlag: 30.000 €
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3 "A. Lange & Söhn" Lose

197-4144 Verkauft 197-4144 Taschenuhr: hochfeine Glashütter Taschenuhr, A. Lange & Söhne No. 62997, Qualität 1A, ca.1912, mit Stammbuchauszug Zuschlag: 3.100 €
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197-4278 Verkauft 197-4278 Taschenuhr: hochfeiner rotgoldener Chronograph in bester Qualität 1A, A. Lange & Söhne Glashütte No. 33879, Glashütte 1896, mit Stammmbuchauszug Zuschlag: 10.000 €
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197-4318 Verkauft 197-4318 Taschenuhr: frühe A. Lange & Söhne Beobachtungsuhr der Kriegsmarine in der seltenen Version mit silbernem Scharniergehäuse, No.201780, Glashütte 1942 Zuschlag: 2.600 €
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