LNDA Los
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213-4014
18K Präzisionstaschenuhr von Zenith, mit Originalbox, ca.1930
Ca. Ø50mm, ca. 82g, 18K Gold, Zenith Gehäusepunze, Staubdeckel mit Widmung aus dem Jahr 1931, Präzisionsankerwerk mit patentierter Zenith Feinregulierung, No. 2744657, sehr gut erhaltenes originales Emaillezifferblatt, ebenfalls signiert, goldene Zeiger, guter Zustand, leichte Druckstellen am Gehäuse, funktionstüchtig.
Zuschlag: 700 €
plus Aufgeld
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213-4022
Feine 18K Taschenuhr, Goldsavonnette von Longines, gefertigt für den südamerikanischen Markt, ca.1910
Ca. Ø52mm, ca. 87g, 18K Gold, signiertes Originalgehäuse, Gehäusenummer und Werksnummer identisch 4989785, seltenes "weißes" Exportwerk, Genfer Streifenschliff, signiertes Emaillezifferblatt (Haarriss), Breguet-Zeiger, gangbar, Gehäuse mit flachen Druckstellen.
Zuschlag: 1.150 €
plus Aufgeld
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213-4043
Sehr gut erhaltene, große Spindeluhr mit Wecker auf Glocke, Breguet-Schüler Charles Oudin Paris, ca.1820
Ca. Ø53,5mm, ca. 125g, Silbergehäuse, guillochiert, Staubdeckel mit Klangöffnungen und floraler Gravur, Gehäuse-Punze MF No. 9396/13047, Glocke, signiertes und nummeriertes Spindelwerk feiner Qualität, Emaillezifferblatt, gebläute Stahlzeiger, gangbar.
Zuschlag: 750 €
plus Aufgeld
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213-4078
Feine deutsche Präzisionstaschenuhr, Urania Präzisionsuhr - A. Huber München, königlicher Hofuhrmacher, ca.1910
Ca. Ø49,5mm, ca. 80g, 14K Gold, No.49519, Staubdeckel signiert "Urania Präzisionsuhr, Andreas Huber kgl. Bayer. Hof-Uhrenfabrik", hochfeines Präzisionswerk , Ankerchronometer mit Feinregulierung, originales, signiertes Emaillezifferblatt in perfektem Erhaltungszustand, hochwertige Breguet-Goldzeiger, Staubdeckel mit flachen Druckstellen, insgesamt gut erhalten, funktionstüchtig, seltene deutsche Präzisionsuhr.
Zuschlag: 1.000 €
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213-4081
Große und schwere, deutsche rotgoldene Savonnette mit Repetition und Chronograph, Carl Mazeck Hannover, 1880-1910
Ca. Ø57,5mm, ca. 115g, 14K Rotgold, alle Deckel aus Gold, Werksverglasung, Ankerwerk mit Repetition der Stunden und Viertelstunden sowie Chronograph, sehr gut erhaltenes, gestuftes Emaillezifferblatt, ausgesprochen schöne Goldzeiger, funktionstüchtig, diverse kleine Druckstellen am Gehäuse.
Zuschlag: 1.750 €
plus Aufgeld
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213-4088
Qualitätsvolle, große rotgoldene Savonnette um 1900, Taschenuhr Audemars Freres Brassus & Geneve, seltene Exportausführung!
Ca. Ø55mm, ca. 110g, 14K Rotgold à-goutte, Gehäuse-Punze Audemars Freres, alle 3 Deckel aus Gold, Staubdeckel ebenfalls signiert und nummeriert 151686, Medaillenspiegel und Kennzeichnung als Hofuhrmacher des russischen Zarenhauses, sehr seltene Werksqualität, vernickelte Exportausführung mit Genfer Streifen, verschraubten Goldchatons und Feinregulierung, ebenfalls signiert, originales, signiertes, sehr gut erhaltenes Emaillezifferblatt und rotgoldene Zeiger, Gehäuse mit diversen kleinen Druckstellen, funktionstüchtig.
Zuschlag: 1.200 €
plus Aufgeld
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213-4091
Taschenuhr: exquisite, super flache Gold/Emaille-Lepine in Ausnahmequalität, Movado Ref.5420, für Chiswell Buenos Aires, ca.1920
Ca. Ø47mm, ca. 51g, 18K Gold, super flaches Gehäuse, ähnlich der Cartier "Montre Couteau", beidseitig weiße Emaille-Ränder und grüne Guilloche-Emaille, rückseitig Pferdemotiv in fantastischer Lupenmalerei, nummeriert 16832/5420, Präzisionswerk mit verschraubten Chatons, guillochiertes Zifferblatt, silberner Ziffernreif, silberne Verkäuferkartusche Chiswell Buenos Aires, gebläute Stahlzeiger, sehr gut erhalten, in dieser Qualität eine absolute Rarität, funktionstüchtig. Es ist ein 2. Exemplar der Ref. 5420 mit identischem Motiv bekannt (No.16823), versteigert in New York 2012 für 6.250US$ (https://www.cortrie.de/go/0N5).
Zuschlag: 1.900 €
plus Aufgeld
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213-4103
Taschenuhr: außergewöhnlich große, prunkvolle Spindeluhr mit Emaille-Lupenmalerei und Steinbesatz, Argand a Paris, ca.1770
Ca. Ø57,5mm, ca. 134g, originales Letongehäuse, rückseitig erhabene Blüten und Blätter, die feuervergoldet sind, verziert mit komplett erhaltenem und originalem Steinbesatz, zentral eine große Emaille-Plakette mit Lupenmalerei von außerordentlich feiner Qualität, Plakette makellos erhalten, Gehäuse und Werk nummerngleich No.715, Spindelwerk in hervorragendem Erhaltungszustand, signiert und nummeriert, signiertes, ebenfalls hervorragend erhaltenes Emaillezifferblatt, außergewöhnliche Originalzeiger mit komplettem Steinbesatz, gangbar und in musealem Erhaltungszustand. Nur äußerst selten findet man diese "Leton"-Uhren in einem so originalen und hervorrragenden Erhaltungszustand. Auch die Größe und die Qualität der Emaille-Malerei sind extrem selten. In Tardys "Dictionnaire des Horlogers Francais" ist Jean Louis Argand in Genf und Paris verzeichnet. Argand arbeitete zwischen 1760 und 1777.
Zuschlag: 1.600 €
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213-4125
Außerordentlich feines Set aus goldenem Spindeluhrenschlüssel mit Karneolbesatz und dazugehöriger Petschaft, Frankreich um 1820
Schlüssel ca. 50mm lang, Petschaft ca. 35mm lang, ca. 15g, 18K Gold, jeweils besetzt mit Karneol, Karneol der Petschaft mit Wappen-Gemme, sehr feine Qualität und sehr guter Zustand.
Zuschlag: 670 €
plus Aufgeld
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213-4157
Frühe, seltene Charles Frodsham mit Schlüsselaufzug, feine englische Präzisionstaschenuhr, 1865
Ca. Ø51mm, ca. 110g, 18K Gold, Halbsavonnette, Hallmarks London 1865, Gehäuse, Werk und Zifferblatt nummerngleich 03155, Gehäuse, Werk und Zifferblatt signiert, frühes, hochfeines Ankerwerk mit Schlüsselaufzug, originales Emaillezifferblatt, originale Stahlzeiger, gangbar, Reinigung empfohlen, Gehäuse mit flachen Druckstellen, selten!
Zuschlag: 1.700 €
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213-4158
Taschenuhr: englische Präzisionstaschenuhr hochfeiner Qualität, königlicher Chronometermacher Dent London No.43245, Hallmarks 1886
Ca. Ø49mm, ca.116g, 18K Gold, Halbsavonnette hochfeiner Qualität, Londoner Hallmarks von 1886, Gehäuse punziert Dent, Gehäuse, Werk und Zifferblatt nummerngleich, originaler Staubdeckel, Vollplatinenwerk mit Ankerhemmung, bez. "Watchmaker to the Queen", sehr gut erhaltenes Emaillezifferblatt mit ungewöhnlicher Position der Sekunde, originale Stahlzeiger, sehr guter Zustand, funktionstüchtig.
Zuschlag: 1.850 €
plus Aufgeld
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213-4165
Außergewöhnlich große und schwere Präzisionstaschenuhr "The Lord Watch", Schweiz um 1890
Ca. Ø61,5mm, ca. 148g, 14K Rotgold, Savonnette à-goutte, Gehäuse außerordentlich massiv gearbeitet, alle 3 Deckel aus Gold, No.204305, Gehäuse und Zifferblatt bezeichnet "The Lord Watch", Präzisionsankerwerk feiner Qualität, verschraubte Goldchatons, Feinregulierung, originales, signiertes Emaillezifferblatt (Krakelee), rotgoldene Zeiger, Werk braucht Überholung.
Zuschlag: 2.000 €
plus Aufgeld
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213-4167
Äußerst ungewöhnliche IWC Goldsavonnette mit "Blinden-Zifferblatt", verkauft durch den schwedischen königlichen Uhrmacher Linderoth in Stockholm, mit Originalbox
Ca. Ø53mm, ca. 106g, 18K Rotgold, Sprungdeckel mit Gravur des schwedischen Königswappens, Gehäusenummer 320889, IWC-Gehäusepunze, Werksnummer 277977, IWC-Präzisionsankerwerk mit verschraubten Goldchatons und Feinregulierung, goldenes Blinden-Zifferblatt und sehr massive goldene Blinden-Zeiger, Originalbox, funktionstüchtig, kleine Druckstellen am Gehäuse. Es ist leider nicht bekannt, ob diese Rarität schon von IWC mit dem Blinden-Zifferblatt an Linderoth geliefert wurde, oder ob das Blatt eine Spezialanfertigung für einen Kunden von Linderoth war. Die Gravur des schwedischen Königswappens wurde mit Sicherheit erst von Linderoth in Auftrag gegeben. Der Hofuhrmacher Gustaf Wilhelm Linderoth wurde ausgebildet bei dem Uhrenfabrikanten und -Händler Johan Fredrik Cedergrén (1774-1839). Nach seiner Ausbildung bei Cedergrén wurde er der Werkmeister bei dem Uhrmacher C.H. Malmström. Er übernahm dessen Betrieb 1844, wurde zum Hofuhrmacher in Stockholm ernannt und bekam im Februar 1844 das Privileg, eine Uhrenfabrik in Stockholm zu errichten.
Zuschlag: 2.200 €
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213-4171
Schwere, große 18K Goldsavonnette mit Minutenrepetition und Chronograph, Picard & Fils La Chaux-de-Fonds No.282841, ca.1900
Ca. Ø57,5mm, ca. 120g, 18K Gold, alle Deckel aus Gold, Werksverglasung, feines Schweizer Ankerwerk mit Minutenrepetition und Chronograph, originales Emaillezifferblatt in sehr gutem Zustand, rotgoldene Zeiger, funktionstüchtig, Gehäuse mit diversen flachen Druckstellen.
Zuschlag: 3.100 €
plus Aufgeld
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213-4177
Extrem rare Schützenuhr mit Goldgehäuse, Eidgenössisches Schützenfest St. Gallen 1904, Observatoriums-Chronometer Charles Rosat Locle No. 26024, ca.1904
Ca. Ø52mm, ca. 95g, 18K Gold, rückseitig Jugendstilrelief, Staubdeckel bezeichnet " Eidgenössisches Schützenfest St. Gallen 1904", extrem seltenes Chronometerwerk mit der speziellen Rosat-Feinregulierung und Wolfsverzahnung, Ankerchronometer No.24026, Patentnummern 24677/21639, getestet am Observatorium Neuchâtel 1904, signiertes Emaillezifferblatt, ausgesprochen schöne Stahlzeiger, guter Zustand, kleine Gebrauchsspuren am Gehäuse, funktionstüchtig. Goldene Observatoriums-Chronometer mit Schützenfest-Gehäusen sind außerordentlich selten und wurden oft nur in ganz geringer Stückzahl für diese besonderen Ereignisse gefertigt. Charles Rosat wurde 26. Mai 1874 in Le Locle geboren als Sohn des Uhrmachers William-Charles-Frédéric Rosat und Louise Egger. Er erhielt als Regleur mehrere erste Preise bei Chronometer-Wettbewerben. Am 3. November 1900 erhielt er ein Patent Nr. CH21639A / "Coq avec piton porte-spiral mobile" und ein weiteres Patent Nr. 24677 vom 22. Februar 1902 für seine ganz spezielle Feinregulierung. Kurz darauf wurde dieser Mechanismus in den Uhren von Georges Favre-Jacot & Cie., H. Moser & Cie und Caesar Racine eingesetzt. Seine guten Kontakte zum Neuenburg-Observatorium und die besondere Erfolge bei den Chronometer-Wettbewerben veranlassten ihn, Präzisions-Pendel-Uhren an das Observatorium zu liefern. Er wurde gebeten, an den Uhren des Observatoriums zu arbeiten. Beispielsweise wurde bei der Pendeluhr von Joseph Thaddäus Winnerl das oxidierte Rostpendel durch ein Pendel mit Quecksilber Kompensation ersetzt. Ausserden wurden alle Uhren mit elektrischen Kontakten ausgestattet, fünf davon mit dem Charles Rosat-System.
Zuschlag: 2.600 €
plus Aufgeld
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213-4196
Seltenes Glashütter Marine-Beobachtungschronometer Kal.48, GUB Glashütte 1.Qualität, 1940-1968
Ca. Ø58mm, ca. 165g, 900er Silbergehäuse gepunzt GUB Glashütte, Gehäuse und Werk nummerngleich No. 208168, Glashütter Ankerchronometer mit besonders großer Unruh und Feinregulierung, 2-fach mit der Werksnummer gepunzt, versilbertes Zifferblatt mit Anzeige der Gangreserve, gebläute Stahlzeiger, sehr guter Zustand, lediglich eine kleine Druckstelle am Gehäuse, funktionstüchtig.
Zuschlag: 1.500 €
plus Aufgeld
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213-4208
Feine, flache Lepine im Stil von Breguet, gefertigt vom Breguet-Schüler Augustin Merceron, ca.1830
Ca. Ø52,5mm, ca. 80g, 18K Rotgold, Gehäuse gefertigt im Stil von Breguet mit Repetitions-Drücker im Pendant, feine à-goutte Qualität, No.37162, Staubdeckel signiert Augustin Merceron “Elève de Breguet”, hochfeines Kaliber mit Temperaturkompensation und Parachute, Repetition der Stunden und Viertelstunden, guillochiertes Zifferblatt aus Silber, sehr hochwertige Breguet-Zeiger aus Rotgold, funktionstüchtig und sehr gut erhalten. Die gesamte Uhr ist von sehr hoher Qualität, und man erkennt das Umfeld von Breguet. Augustin Merceron war ein französischer Uhrmacher, tätig zwischen 1830 und 1840 in Angoulême. Seine Uhren signierte er mit Chronométrier Elève De Breguet (Chronometermacher, Schüler von Breguet). Ab 1824 absolvierte er seine Lehre bei Breguet und wurde anschließend bis ca.1830 Mitarbeiter von Breguet. Dort fertigte er vornehmlich Hemmungen an.
Zuschlag: 2.500 €
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213-4209
Taschenuhr: sehr seltene, große astronomische 18K Gold Taschenuhr mit Zentralsekunde, Edward Howard London für den chinesischen Markt (1780-1800)
Ca. Ø59mm, ca. 95g, 18K Rotgold, signiertes Vollplatinenwerk mit Spindelhemmung, Emaillezifferblatt (feine Krakelee und Chip an der Aufzugsöffnung), dezentrale Zeitanzeige, Zentralsekunde, Vollkalender und Mondphase, rotgoldene Zeiger, Gehäuse mit diversen kleinen Druckstellen, Werk vollständig, jedoch reinigungsbedürftig. Zur Uhr gehört der originale Goldschlüssel in Form eines Korbes, gefüllt mit Früchten. Diese frühen, komplizierten astronomischen Taschenuhren vor 1800 sind sehr selten, insbesondere mit Goldgehäuse und der Ausführung mit Zentralsekunde.
Zuschlag: 2.300 €
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213-4210
Große Gold/Emaille-Taschenuhr mit Repetition und Figurenautomat von außergewöhnlicher Qualität, vermutlich Genf um 1810
Ca. Ø57mm, ca. 118g, 18K Gold, Meisterpunze OQ, No. 12961, Münzrand, Vollplatinenwerk mit Spindelhemmung und Repetition der Stunden und Viertelstunden, schauseitig ein Figurenautomat in Ausnahmequalität, Motiv "Ernte", goldene Figuren, 3-farbig ausgeführt, sehr detaillierte Darstellung, Hintergrund blaue Guilloche-Emaille, mittig das weiße Emaillezifferblatt, originale Breguet-Zeiger (Spitze des Stundenzeigers fehlt), optisch sehr schön erhalten mit nahezu makelloser Schauseite, rückseitig kleine Druckstellen, Schlagwerk intakt, Gangwerk reinigungsbedürftig. Zur Uhr gehört ein imposanter figürlicher Goldschlüssel.
Zuschlag: 3.600 €
plus Aufgeld
213-4212
Frühe goldene Taschenuhr mit Prunk-Werk und springender Sekunde, gefertigt für den chinesischen Markt, ca. 1800
Ca. Ø58mm, ca. 121g, 18K Rotgold, Münzrand, Meisterpunze L & R, Staubdeckel signiert, C. Schultz (vermutlich Besitzergravur), extrem seltenes Kaliber mit prächtiger Verzierung, 2 Federhäusern für Gangwerk und die unabhängige springende Sekunde, Zylinderhemmung, große Unruh, Emaillezifferblatt (feiner Kratzer), springende Zentralsekunde, sehr seltener Schlangenzeiger, dezentrale Zeitanzeige, Stunde und Minute mit Breguet-Zeigern, guter Zustand, gangbar, äußerst selten, vermutlich originaler Schlüssel.
Jetzt nur: 2.800 €
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213-4222
Bedeutende Taschenuhr mit Goldgehäuse, Pouzait-Hemmung, goldener Pouzait-Unruh und Seconde Morte, Robert & Courvoisier No. 88693, ca.1790, eine der ersten Uhren für den chinesischen Markt!
Ca. Ø56,5mm, ca. 124g, 18K Gold, beidseitig verglast, Gehäuse mit 18K Goldpunze und Meisterpunze BL, im Gehäuserand ein Hebel zum Anhalten der springenden Sekunde, ganz frühes Pouzait-Ankerwerk in der extrem seltenen Ausführung mit goldener Unruh und Diamantdeckstein in Kombination mit der seltenen Komplikation einer Seconde Morte, originales, signiertes Emaillezifferblatt in unglaublichem Erhaltungszustand, sehr seltene Goldzeiger, späteres Kunststoffglas. Es handelt sich hierbei um eine der interessantesten bekannten Taschenuhren mit Pouzait-Hemmung! Prinzipiell sind diese Uhren meistens aus Silber und sehr selten mit zusätzlichen Komplikationen. Hier haben wir ein Exemplar mit originalem Goldgehäuse und der extrem seltenen Werksausführung mit goldener Unruh und Diamantdeckstein, zudem mit identischer Werks- und Zifferblattsignatur des bedeutenden Herstellers Robert & Courvoisier, gangbar, Service empfohlen. Provenienz: Auction Important Collector's Watches, Hong Kong, Hotel Furama Kempinski, Jun 14, 1995 (https://www.cortrie.de/go/dNR). Der von Pouzait unternommene Versuch einer Ankerhemmung in Verbindung mit einer großen Sekundenschlag-Unruh wurde dank seines spektakulären Aussehens auf dem chinesischen Markt trotz seiner Trägheitsempfindlichkeit sehr geschätzt, bevor Jacot die sog. "chinesische Duplex"-Hemmung erfand. Die hier vorliegende Uhr gehört zu den frühesten Taschenuhren, die für den chinesischen Markt gefertigt wurden.
Zuschlag: 8.000 €
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213-4223
Absolute Rarität, frühe Taschenuhr mit Doppelrad Debaufre-Hemmung mit Pirouette, springender Sekunde und Scheinpendel, Pouzait-Unruh, DuBois & Fils für den chinesischen Markt, um 1800
Ca. Ø58mm, ca. 118g, Silbergehäuse mit Münzrand, Meisterpunze RB, signiertes Vollplatinenwerk mit Pouzait-Unruh, extrem seltener Doppelrad Debaufre-Hemmung mit Pirouette, springende Zentralsekunde, No.PG139, originales, sehr gut erhaltenes Emaillezifferblatt mit Ausschnitt für das Scheinpendel und dezentraler Zeitanzeige, signiert, Goldzeiger, gangbar, insgesamt hervorragender Erhaltungszustand. Diese Taschenuhren mit «Pirouette» und Scheinpendel sind extrem selten. Die hier vorliegende Uhr mit der Nummerierung PG139 ist baugleich mit den beiden bisher bekannten Uhren PG 129 und 127. Du Bois baute diese Uhren in 2 Versionen, mit Pirouette und ohne Pirouette. Alle diese Uhren sind Raritäten, aber die mit Pirouette sind die seltensten. Die Schwesteruhr mit der Werksnummer PG 127 wurde 2012/Auktion 86 bei Dr. Crott für ca. 30.000€ versteigert und wird ausführlich von "Pieces of Time" in London vorgestellt (Quelle: https://www.cortrie.de/go/RJL). Ein weiteres goldenes Exemplar wurde 1994 in Genf versteigert, ehemals Sammlung Time Museum und erzielte 27.600 Schweizer Franken (Quelle: https://www.cortrie.de/go/Oj6).
Zuschlag: 8.100 €
plus Aufgeld
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213-4233
Seltene Armbanduhr, Chronometre Zenith "Kaliber 135", ca.1950
Ca. Ø35mm, Edelstahl, Druckboden, Gehäusenummer 9048102, Zenith-Punze, vergoldetes Chronometerwerk Kaliber 135, signiert, Streifenschliff, Feinregulierung, Werksnummer 3869990, hochattraktives Zifferblatt mit Pfeil-Indexen, bezeichnet Chronometre Zenith, Stahlzeiger, hochwertiges Lederarmband mit Dornschließe, sehr guter Zustand, gangbar, Reinigung empfohlen. 1948 stellte Ephrem Jobin das legendäre Zenith Kaliber zum ersten Mal vor, in einer Zeit, als in Observatoriumswettbewerben zahlreiche Uhrenmanufakturen um eine höhere Präzision konkurierten. Das Kaliber 135 brachte mehrere innovative, technische Neuerungen hervor, die es ermöglichten, in den Wettbewerben zahlreiche Auszeichnungen und Preise zu erzielen, darunter eine beispiellose Folge von fünf aufeinander folgenden Preisen bei den Observatoriumswettbewerben Neuchâtel in den Jahren von 1950 bis 1954. Insgesamt erreichte dieser Werkstypus über 200 Auszeichnungen, von denen zwei Drittel mit ersten Preisen ausgezeichnet wurden.
Zuschlag: 3.700 €
plus Aufgeld
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213-4234
Seltene Armbanduhr, Chronometre Zenith "Kaliber 135", ca.1950
Ca. Ø35mm, 18K Gold, Druckboden, Gehäusenummer 612318, Zenith-Punze, schwedische Besitzergravur, Chronometerwerk Kaliber 135, signiert, Streifenschliff, Feinregulierung, Werksnummer 4405018, perfekt erhaltenes Zifferblatt mit rotgoldenen Ziffern/Indexen, bezeichnet Chronometre Zenith, rotgoldene Zeiger, hochwertiges Lederarmband mit Dornschließe, sehr guter Zustand, funktionstüchtig. 1948 stellte Ephrem Jobin das legendäre Zenith Kaliber zum ersten Mal vor, in einer Zeit, als in Observatoriumswettbewerben zahlreiche Uhrenmanufakturen um eine höhere Präzision konkurierten. Das Kaliber 135 brachte mehrere innovative, technische Neuerungen hervor, die es ermöglichten, in den Wettbewerben zahlreiche Auszeichnungen und Preise zu erzielen, darunter eine beispiellose Folge von fünf aufeinander folgenden Preisen bei den Observatoriumswettbewerben Neuchâtel in den Jahren von 1950 bis 1954. Insgesamt erreichte dieser Werkstypus über 200 Auszeichnungen, von denen zwei Drittel mit ersten Preisen ausgezeichnet wurden.
Zuschlag: 3.500 €
plus Aufgeld
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213-4241
Taschenuhr: ultraflache Halbsavonnette, sog. "Montre Couteau", signiert Cartier Paris, ca.1915
Ca. Ø50mm, ca. 55g, 18K Gold, Gesamtstärke des Gehäuses lediglich 5,5mm, integriertes Scharnier, No.23647, Gehäusepunze CP für Cartier Paris, ultraflaches Präzisionsankerwerk, signiertes, guillochiertes Zifferblatt, originale Halbsavonnette-Stahlzeiger, funktionstüchtig, kleine Druckstellen am Gehäuse, in der Ausführung als Halbsavonnette außerordentlich selten. Das Ziel war, eine ultraflache Taschenuhr herzustellen, was dem Geschmack der Zeit entsprach. Daher wurden nahezu alle "Montre Couteau" als offene Frackuhren gefertigt und hatten dann eine Stärke von ca. 4mm. Als Halbsavonnette sind heute nur einige wenige Exemplare bekannt.
Zuschlag: 2.700 €
plus Aufgeld
213-4247
Sehr seltener, früher Longines 18K Gold Chronograph mit Kronendrücker und seltenem Zifferblatt, ca. 1930
Ca. Ø35mm, 18K Gold, Scharniergehäuse, Gehäuse und Werk nummerngleich 5016671, Staubdeckel bezeichnet "Chronographe Compteur", frühes Longines Chronographenwerk Kaliber 13.33, sehr gut erhaltenes Zifferblatt mit schwarzen emaillierten erhabenen Ziffern und Tachymeterskala, 30-Minuten-Zähler, Breguet-Stahlzeiger, gangbar, kleine Druckstellen am Gehäuseboden, sehr selten.
Jetzt nur: 4.000 €
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213-4252
Rarität, großes Patek Philippe Ankerchronometer, speziell gefertigt für den Hofuhrmacher Th. Wolff in Berlin, mit Originalbox
Ca. Ø52,5mm, ca. 111g, 18K Gold, Gehäusenummer 72077, identisch mit der Werksnummer, Staubdeckel signiert und nummeriert, außerdem bezeichnet CH Wolff, Berlin, königlicher Hofuhrmacher Unter den Linden, frühes Ankerchronometerwerk mit besonders großer Chronometerunruh und Wolfsverzahnung, signiertes, sehr gut erhaltenes Emaillezifferblatt, gebläute Stahlzeiger, ausgezeichneter Zustand mit signierter Originalbox. Theodor Wolff war ab 1877 als Hofuhrmacher in Berlin tätig. Er absolvierte seine Lehre bei Winnerl und Patek Phillippe & Co. in Genf.
Zuschlag: 2.850 €
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213-4256
Hochwertige Glashütter Präzisionstaschenuhr in bester Qualität 1A, Deutsche Präzisionsuhrenfabrik Aktiengesellschaft Glashütte No. 205073, ca.1920
Ca. Ø52mm, ca. 98g, 14K Rotgold, Gehäuse und Werk nummerngleich, Glashütter Präzisionsankerwerk in bester Qualität mit verschraubten Goldchatons und Feinregulierung, einwandfrei erhaltenes, gestuftes Emaillezifferblatt mit blauer 24-Stunden-Anzeige, gebläute Stahlzeiger, funktionstüchtig, guter Zustand, kleine Druckstellen am Gehäuse.
Zuschlag: 2.700 €
plus Aufgeld
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213-4260
Glashütter Rarität, eine von lediglich 2 bekannten Präzisionstaschenuhren der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte mit 24-H-Zifferblatt, Emil Reichard 1928
Ca. Ø55mm, ca. 127g, Savonnettegehäuse aus 900er Silber mit Goldscharnieren, gepunzt K.Richter Glashütte No.3492 (Gehäusemacher der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte), Glashütter Präzisionsankerwerk der Qualität 1A mit Goldanker, goldenem Ankerrad, Feinregulierung, verschraubten Goldchatons, Platine signiert, Emil Reichard 1928, signiertes Emaillezifferblatt mit 24-h-Skala, Breguet-Goldzeiger, Zifferblatt fein haarrissig, funktionstüchtig. Die Uhr ist für Glashütter Sammler eine absolute Rarität. Lediglich 2 Taschenuhren mit 24-H-Zifferblatt wurden an der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte gefertigt. Der Uhrmacher Emil Reichard aus Wesermünde besuchte von 1926 bis 1929 die Deutsche Uhrmacherschule in Glashütte. Sein großes Talent zeigte sich von Beginn an, sodass ihm 1928 die Schulgeldfreistelle der Georg-Jacob-Jubiläums-Stiftung verliehen wurde - eine große Auszeichnung, "da sie nur gut befähigten Schülern oder Angehörigen des Faches verliehen wird, die zu der Hoffnung berechtigen, dass sie einst wertvolle Kräfte für das Uhrmachergewerbe werden". Auf dem originalen Abschlusszeugnis mit sehr guten Noten befinden sich die Unterschriften der großen Glashütter Lehrer Helwig, Giebel und Rommershausen. Zu den praktischen Arbeiten wird ausgeführt: "Außer den üblichen Kursarbeiten hat er aus den Rohteilen selbst gefertigt: 1 Ankergangmodell No. 3439, [...], 1 Glashütte Ankeruhr No. 3492 [...], 1 Tischchronometer No. 3605 Größe 53 mm mit Zwei-Federhaus-Antrieb & Federgang."(Quelle Dr. Crott).
Zuschlag: 5.000 €
plus Aufgeld
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213-4261
Gangmodell: extrem rare Glashütter Schuluhr, vermutlich ein Unikat, experimentelle Chronometerhemmung, Hugo Prahl Preußisch Friedland No.1880, Deutsche Uhrmacherschule Glashütte 1907/1908
Sockeldurchmesser ca. 16cm, Glasdom, Holzsockel nummeriert Glashütte 1880, Gangmodell mit einer einzigartigen experimentellen Chronometerhemmung, nach unserem Kenntnisstand das einzige bekannte Exemplar, Chronometer-Unruh, spezielle Chronometerhemmung, zylindrische Spirale, Rubin-Deckstein, prächtig gravierter Kloben, gangbar. Dieses Gangmodell ist eine absolute Rarität und ein museales Sammlerobjekt. Hugo Prahl wurde am 27. Januar 1883 in Preußisch Friedland (heute das polnische Debrzno) geboren. Er besuchte vom 1. Mai 1907 bis zum 19. Juni 1908 die Deutsche Uhrmacherschule Glashütte. Für seine Arbeit bei der öffentlichen Prüfung der Deutschen Uhrmacherschule im Jahr 1908 erhielt er als einer von nur zwei Schülern (2. Eduard Luther) als besondere Belobigung ein Diplom für seine hervorragenden Leistungen - übergeben von Prof. Strasser persönlich, dem damaligen Leiter der Glashütter Schule. Zurecht stolz auf sein Werk, ließ Prahl ein für Schuluhren eher seltenes Goldgehäuse mit seinem Monogramm und der Erinnerung an das Prüfungsende im Mai 1908 herstellen. Er gab dies bei F. Ehehalt in Stuttgart in Auftrag, der ursprünglich Mitarbeiter bei Lange & Söhne war, sich dann selbstständig machte und mehrere Gehäuse für Glashütter Schuluhren herstellte. Weitere Schülerarbeiten von Hugo Prahl waren ein Mikrometertaster Nr. 1812, ein Chronometergangmodell Nr. 1880 und ein Marinechronometer Nr. 1919. (Quelle: https://www.cortrie.de/go/WaL).
Zuschlag: 4.500 €
plus Aufgeld
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213-4262
Glashütter Schuluhr, Gangmodell eines Glashütter Ankerchronometers mit zylindrischer Spirale, Emil Reichard - Deutsche Uhrmacherschule Glashütte 1928/1929
Runder Holzsockel, ca. Ø20cm, Glasdom, Vollplatinenwerk mit Glashütter Ankergang, gangbar. Der Uhrmacher Emil Reichard aus Wesermünde besuchte von 1926 bis 1929 die Deutsche Uhrmacherschule in Glashütte. Sein großes Talent zeigte sich von Beginn an, sodass ihm 1928 die Schulgeldfreistelle der Georg-Jacob-Jubiläums-Stiftung verliehen wurde - eine große Auszeichnung, "da sie nur gut befähigten Schülern oder Angehörigen des Faches verliehen wird, die zu der Hoffnung berechtigen, daß sie einst wertvolle Kräfte für das Uhrmachergewerbe werden". Auf dem originalen Abschlusszeugnis mit sehr guten Noten befinden sich die Unterschriften der großen Glashütter Lehrer Helwig, Giebel und Rommershausen. Zu den praktischen Arbeiten wird ausgeführt: "Außer den üblichen Kursarbeiten hat er aus den Rohteilen selbst gefertigt: 1 Ankergangmodell No. 3439, [...], 1 Glashütte Ankeruhr No. 3492 [...], 1 Tischchronometer No. 3605 Größe 53 mm mit Zwei-Federhaus-Antrieb & Federgang."(Quelle Dr. Crott).
Zuschlag: 3.600 €
plus Aufgeld
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213-4268
Technisch interessante, frühe englische Zylinderuhr mit Hallmarks von 1759, George Lidsay No.446, Uhrmacher des Prince of Wales
Ca. Ø49,5mm, ca. 117g, Doppelgehäuse aus 18K Gold mit identischen Hallmarks von 1759, Meistermarke PM, signiertes und nummeriertes, frühes englisches Zylinderwerk mit originalem Staubdeckel, ebenfalls signiert und nummeriert, originales Emaillezifferblatt (haarrissig), originale Eisenzeiger, funktionstüchtig und sehr selten.
Zuschlag: 3.100 €
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213-4269
Taschenuhr: goldene Augsburger Louis XV Taschenuhr mit extrem seltenem Onyx-Gehäuse, John Michael Bendele, Augspurg No.23, ca.1770
Ca. Ø45mm, ca. 74g, äußerst dekoratives Steingehäuse, Rotgold und geschnittener Onyx, geschliffen in Form einer Rose, Spindelhemmung, Kette/Schnecke, Platine signiert und nummeriert No. 23, Louis XV Emaillezifferblatt und außergewöhnliche Zeiger mit Diamantbesatz, Uhrwerk in einem guten und funktionsfähigen Zustand, Onyx-Gehäuse in sehr gutem Zustand, rare Qualität. Eine weitere Uhr von John Michael Bendele, Augspurg, mit einem nahezu identischen Gehäuse, wurde im Oktober 1998 in Genf mit einem Schätzpreis von 12.000 bis 14.000 Schweizer Franken angeboten (Quelle: https://www.cortrie.de/go/qnR). Johan Michael Bendele, geboren 1734, war um 1770 als Uhrmacher in Augsburg verzeichnet.
Zuschlag: 4.100 €
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213-4278
Kutschenuhr: frühe, hochkomplizierte Louis XV Kutschenuhr mit Selbstschlag, Wecker und Repetition, königlicher Uhrmacher Julien Le Roy, ca.1770
Ca. Ø13cm, ca. 1.400g, lackiertes Übergehäuse mit Silbermontierungen und Schallöffnungen, inneres Gehäuse Silber, durchbrochen gearbeitet, zierliche florale Klangöffnungen, Glocke, Vollplatinenwerk mit wunderschön gestalteter Brücke, Platine signiert, 6-eckige Pfeiler, sehr schön erhaltenes Emaillezifferblatt, ausgefallene, vermutlich originale Zeiger, darunter die Weckerscheibe. Die Uhr ist gangbar und hat einen wunderbaren Klang, das innere Gehäuse hat seitlich eine Druckstelle, das äußere Gehäuse an mehreren Stellen Verlust der Lackierung. Kutschenuhren von Julien Le Roy sind sehr selten, von sehr hoher Qualität und begehrte Sammlerobjekte. Diese Uhr hat außerdem eine äußerst ungewöhnliche und seltene Schlagwerkskonstruktion, wie kaum eine andere Kutschenuhr.
Zuschlag: 8.000 €
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213-4300
Extrem seltene Gold/Emaille-Formuhr "The Mauve Tulip", vermutlich Genf um 1810
Ca. 44 × 30mm, mit originaler Aufhängung ca. 73mm lang, 18K Gold, Gehäuse in Form einer Tulpe, deren Blütenblätter aufklappbar sind, im Inneren das versteckte Uhrwerk mit Spindelhemmung, signiert Gide Paris, Emaillezifferblatt, Breguet-Stahlzeiger, Gehäuse mit partiellen hoch professionellen Restaurierungen in der Emaille, Werk gangbar. "The Mauve Tulip" gehört zu den seltensten Emaille-Formuhren. Nur wenige Exemplare sind bekannt, darunter eine Uhr aus der Sandberg-Sammlung. Eine weitere, absolut identische dieser Uhren wurde in der 96. Auktion Dr. Crott als Los 53 versteigert und erzielte ca. 15.000€ (Quelle: https://www.cortrie.de/go/NXX).
Jetzt nur: 8.000 €
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213-4304
Rarität, bedeutende große Gold/Emaille-Taschenuhr mit Orientperlenbesatz und Repetition, vermutlich Piguet & Meylan Genf für den chinesischen Markt, um 1810
Ca. Ø59mm, ca. 137g, 18K Gold, Meisterpunze JR No.89, Gehäuse blau emailliert und äußerst aufwendig mit halben Orientperlen besetzt, Pendant und Bügel ebenso, am Gehäuserand ein kleiner Öffnungsknopf, Staubdeckel wunderbar graviert und emailliert, Zylinderwerk mit Repetition der Stunden und Viertelstunden, goldenes, guillochiertes Zifferblatt mit dezentraler Zeitanzeige, darunter die kleine Sekunde, sehr schöner Erhaltungszustand, minimale Mängel in der Emaille im Randbereich, Zifferblatt mit kleinen Rissen rund um die Zeigerwellenbohrung, insgesamt sehr schön erhalten, extrem seltene Qualität. Ein identisches Exemplar, ebenfalls Piguet & Meylan zugeschrieben und mit Emaillezifferblatt wurde 1991 in Genf versteigert und erzielte den 5-fachen Schätzpreis( Quelle: https://www.cortrie.de/go/baM).
Zuschlag: 24.500 €
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213-4305
Bedeutende und vermutlich einzigartige Emaille-Taschenuhr für den chinesischen Markt, Schwesteruhr der bekannten Morisset & Lukin London No.2482, ca.1792
Ca. Ø60mm, ca. 126g, 18K Gold, Gehäuse beidseitig mit 2 Reihen feinster Orientperlen besetzt, rückseitig allerfeinste Emaille-Paillon-Arbeit auf blauer Guilloche-Emaille, No.2483, Meistermarke GM sowie Londoner Hallmarks 1792, extrem rares Kaliber mit Duplex-Hemmung und Zentralsekunde, signiert und nummeriert, Diamantdeckstein, originales und absolut seltenes Emaillezifferblatt mit Rubin-Besatz, rotgoldene Zeiger, ausgezeichneter, komplett originaler Zustand, nicht restauriert, lediglich kleine Kratzer in der Emaille, gangbar. Zur Uhr gehört der vermutlich originale "Male"-Schlüssel für den speziellen Aufzugsvierkant. Die Schwesteruhr 2483 ist ausführlich beschrieben und abgebildet in ‘’The Majesty of the Chinese-Market Watch’’ (Seite 138). Sie hat ein identisches Gehäuse, identisches Zifferblatt, identische Zeiger, lediglich rückseitig ein anderes "Paillon-Motiv" und befindet sich im Museum für Kunst und Geschichte in Genf. Diese Uhr ist eine der seltensten Gold/Emaille-Uhren, die für den chinesischen Markt gefertigt wurden. Uns sind lediglich diese beiden Uhren mit einem vergleichbaren Zifferblatt mit Rubinbesatz bekannt. Es ist weiterhin bekannt, dass nicht nur feinste Emaille-Uhrengehäuse von dieser Firma gefertigt wurden, sondern auch Zier- und Prunkgegenstände, z.B. ein Schwert mit emailliertem Griff, versteigert bei Sotheby's (https://www.cortrie.de/go/Dl1).
Zuschlag: 25.000 €
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213-4306
Hochfeiner, wunderbar erhaltener vintage Rolex Stahl-Chronograph, Ref.4500, ca.1947
Ca. Ø36mm, Edelstahl, verschraubter Boden, Referenz 4500, Seriennummer 497653, Boden ebenfalls mit Referenznummer 4500, Handaufzug Kaliber Valjoux 23, signiert Rolex, sehr schön erhaltenes versilbertes Zifferblatt mit blauer Telemeterskala und schwarzer Tachymeterskala, bezeichnet Anti-Magnetic, Stahlzeiger, schwarzes Rolex Armband mit Rolex Stahl-Dornschließe, gangbar und sehr schön erhalten, Reinigung/Service notwendig, gesuchte Sammleruhr, die international hoch gehandelt wird: z.B. ein identisches Exemplar, versteigert bei Christies für 50.000 Schweizer Franken (Quelle: https://www.cortrie.de/go/2vD).
Zuschlag: 26.000 €
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213-4310
Außergewöhnlich schwere, frühe Goldsavonnette mit seltenem, unabhängigem 1/4-Sekunden-Chronograph «Diablotine», J. Huguenin Locle, ca. 1865
Ca. Ø55mm, ca. 134g, 18K Gold, prächtig graviert und guillochiert, Gehäuse in Spitzenqualität, No.13527, signiertes Ankerwerk mit 2 Federhäusern, spezieller Ausgleichsanker, sehr gut erhaltenes Emaillezifferblatt mit sog. "Blitzender Sekunde", feine Stahlzeiger, funktionstüchtig, sowohl die unabhängige Zentralsekunde als auch die unabhängige 1/4-Sekunde kann über den Chronographen-Drücker am Gehäuserand gestartet und gestoppt werden. Huguenin fertigte diese frühen, hochinteressanten Chronographen sowohl in der hier vorliegenden Ausführung, als auch mit Schleppzeiger.
Zuschlag: 3.500 €
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213-4311
Extrem schweres und sehr seltenes Genfer Ankerchronometer, Prunksavonnette R. Lannier Geneve, ca.1870
Ca. Ø55mm, ca. 161g, 18K Gold, prächtiges und ausgefallen gearbeitetes Savonnettegehäuse, No. 15201, Werksverglasung, signiertes Ankerchronometerwerk mit sehr speziellem Bischofsstab-Anker, signiert, signiertes Emaillezifferblatt, sehr feine Breguet-Stahlzeiger, funktionstüchtig, sehr gut erhalten, Taschenuhr von außerordentlicher Qualität.
Zuschlag: 4.250 €
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213-4314
Rarität, Breguet Taschenchronometer mit Schleppzeiger-Chronograph und Zähler, No. 2478, mit Originalbox, Paris ca.1915
Ca. Ø55mm, ca. 113g, originales Silbergehäuse, Staubdeckel signiert und nummeriert 2478, Gehäusenummer 39725, Gehäusemacher-Punze AD, Ankerchronometer von allerfeinster Qualität mit Schleppzeiger-Chronograph, hervorragend erhaltenes Emaillezifferblatt mit roter und blauer Skala sowie 30-Minuten-Zähler, Chronograph Rattrapante, hervorragender Erhaltungszustand mit originaler, signierter und nummerierter Box, nummerngleich mit dem Staubdeckel 2478. Da die Uhr vermutlich seit Jahrzehnten unangetastet ist, ist eine Reinigung dringend notwendig. Diese Breguet Taschenchronometer sind außerordentlich selten, insbesondere mit der Komplikation eines Schleppzeiger-Chronographen. Ein weißgoldenes Ankerchronometer von Breguet No.2378 erzielte in unserer 197. Auktion einen außergewöhnlich hohen Preis von über 38.000€.
Zuschlag: 11.000 €
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213-4323
Taschenuhr: hochinteressante Genfer Goldsavonnette mit ewigem Kalender, retrogradem Datum und Mondphase, J. F. Bautte & Cie, Rossel & Fils, Succer. Genève, No. 92115, ca.1867
Ca. Ø50mm, ca. 105g, 18K Gold, Savonnette à-goutte, Gehäusenummer 7291, Gehäuse verziert mit einem erhabenen Adelswappen, außergewöhnliche Gehäusearbeit, nicht wie üblich aufgeschraubt oder aufgesetzt, sondern in das Gehäuse eingearbeitet, Adelskrone mit 9 Zacken, Staubdeckel signiert und nummeriert, hochfeines Ankerchronometerwerk mit Wolfsverzahnung und speziellem Ausgleichsanker, ganz frühe Ausführung eines ewigen Kalenders mit retrogradem Datum und Mondphase, Emaillezifferblatt (fein haarrissig), gebläute Stahlzeiger. Diese frühen ewigen Kalender sind Raritäten. Es gibt auch nahezu identische Uhren von Patek Philippe, datiert auf 1867 (https://www.cortrie.de/go/D7g).
Jetzt nur: 7.000 €
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213-4326
Rarität, nahezu neuwertige Jules Jürgensen mit extrem seltener Triple-Komplikation, Seconde Morte, unabhängige blitzende 1/5-Sekunde und 5-Minuten-Repetition, ca.1865
Ca. Ø54mm, ca. 152g, 18K Gold, guillochiert, nahezu unbenutztes Originalgehäuse in absoluter Spitzenqualität, Jules Jürgensen Gehäusepunze, Savonnette à-goutte, Staubdeckel signiert und nummeriert, No.10190, nummerngleich mit dem extrem seltenen Präzisionsankerwerk mit 2 Federhäusern und Bischofsstabanker, eines der seltensten Werke von Jules Jürgensen , komplett signiert und nummeriert, Seconde Morte, unabhängige blitzende 1/5-Sekunde und 5-Minuten-Repetition, originales Emaillezifferblatt mit extrem seltener äußerer Skala, 1/5-Teilung für die Seconde-Morte und zusätzlich die 1/5-blitzende Sekunde "Foudroyante", filigrane Breguet-Stahlzeiger, funktionstüchtig und außergewöhnlich gut erhalten, sehr wenig benutzt, inklusive spezieller Uhrenbox. Es handelt sich hier um eine der seltensten 3-fach Komplikationen von Jules Jürgensen, nur wenige dieser Uhren sind bekannt.
Zuschlag: 11.000 €
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213-4330
Absolute Rarität, Breguet Frackuhr mit ewigem Kalender und Mondphase, Breguet No.449, verkauft 1924 an Sir Dinshaw Petit für 6.500 Francs, mit Breguet Zertifikat
Ca. Ø43mm, ca. 52g, 18K Weißgold, Gehäusepunze B449, extrem flaches Präzisionsankerwerk von hochfeiner Qualität, ebenfalls signiert Breguet 449, versilbertes Zifferblatt mit ewigem Kalender und Mondphase, ebenfalls signiert und nummerngleich 449, Breguet-Stahlzeiger, sehr guter Zustand, funktionstüchtig. Die Uhr wird mit Breguet Zertifikat No.4057 geliefert und gehört zu den seltensten Breguet-Taschenuhren aus dem 20. Jh. Nur wenige Exemplare mit dieser Komplikation wurden gebaut! Sir Dinshaw Petit war ein äußerst vermögender indischer Großindustrieller. 1901 wurde ihm der britische Titel eines Barons verliehen. Dinshaw Maneckji Petit wurde in Bombay, Britisch-Indien, geboren. Er erlangte großen Reichtum durch die Produktion von Baumwolle. Er bekam 14 Kinder, sein erstgeborener Sohn, Dinshaw Petit, wurde zum zweiten Baronet. Die außerordentlich interessante Geschichte der Familie wird ausführlich in dem Buch von Sheela Reddy „The Marriage that Shook India“ beschrieben (Quelle: Wikipedia). ACHTUNG: Im Hammerpreis sind 19% Mehrwertsteuer enthalten. Für Bieter mit Versandadresse außerhalb der EU heißt das, dass sich der Hammerpreis um 19% reduziert.
Zuschlag: 32.773 €
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213-4349
Taschenuhr: new old stock Hundertwasser Designeruhr in 18K Gold mit Originalbox und Originalprospekt, entwickelt an der Schweizer Uhrmacherschule in Biel, absolut unbenutzt, limitiert, No.114/999, NP 24.400CHF, ca. 1992
Ca. Ø43mm, ca. 74g, geschweiftes Gehäuse aus massiv 18K Gold, geschwärzt, (Gehäuse besteht aus über 50g 18K Gold), Krone mit einem Turmalin besetzt, Rand mit den Ziffern 1-12 versehen, Spezialwerk mit doppelseitiger Zeitanzeige, Basis Unitas 6497, mehrfarbiges Design-Zifferblatt, mehrfarbige Zeiger, rückseitig noch original foliert, originale Uhrenbox aus Eschenholz, die auch als Objektständer benutzt werden kann, Originalprospekt zur Uhr, absolut neuwertig. Das Uhrwerk Unitas 6497 ist von Fachlehrern und Studenten der Schweizer Uhrmacherschule in Biel weiterentwickelt worden, sodass eine zweite Zeigervorrichtung auf der Rückseite im Gegenuhrzeigersinn laufen kann. Ursprünglich waren von der limitierten Auflage 999 Uhren geplant, tatsächlich sind aber aufgrund des hohen Preises von 24.400 Schweizer Franken vermutlich nicht mehr als 200 in den Umlauf gekommen!
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Versteigerung und Auktion