LNDA Los
Verkauft
287-4148
Taschenuhr: extrem rare Gold/Emaille Art déco Frackuhr mit Minutenrepetition, ca. 1925
Ca. Ø 47mm, 18K Gold/Emaille Bicolour, Krone mit Onyx besetzt, vermutlich Gübelin, No. 64439, flaches Präzisionsankerwerk mit Minutenrepetition, sehr feine Qualität, vermutlich Piguet-Kaliber, Breguet-Zifferblatt mit unleserlicher Verkäufersignatur, goldene Art déco Zeiger, sehr guter Zustand, gangbar. Vergleichbare Uhren mit Werken dieser Qualität kennt man nur von Patek Philippe, Cartier und Audemars Piguet.
Zuschlag: 4.400 €
plus Aufgeld
Verkauft
287-4158
Taschenuhr: ultraflache Cartier Gold/Emailleuhr, ca. 1905
Ca. Ø 46mm, ca. 53g, 18K Gold, violette Guilloche-Emaille mit weißen Rändern, rückseitig Cartier Monogramm JCC(verschlungen), extrem selten, No. 2041, extrem flaches Präzisionsankerwerk mit Genfer Streifen, guillochiertes, signiertes Zifferblatt, Breguet Stahlzeiger, sehr guter Zustand. Ein nahezu identisches Exemplar wurde 2002 in Genf versteigert und erzielte über 10000€(https://www.cortrie.de/go/dov).
Zuschlag: 7.000 €
plus Aufgeld
Verkauft
287-4159
Taschenuhr: unikate, historisch bedeutende Cartier "Shutter" No. 3154 Gold/Emaille Minutenrepetition für den Zarenhof, Paris 1818
Historisch bedeutende, hochfeine und flache Taschenuhr mit Minutenrepetition und jalousieverdecktem Zifferblatt, einzigartiges und historisch wertvolles von Cartier gefertigtes Geschenk an den russischen Zarenhof unter Nikolaus II. - mit originaler roter Cartier Lederschatulle mit geprägtem russischen Doppelkopfadler und Cartier-Stammbuchauszug! ca. Ø47mm, 66,5g, 18K Gold, Zifferblatt verdeckt durch den "Shutter-Mechanismus", zu Öffnen über einen Knopf im Pendant, darunter das signierte, guillochierte Zifferblatt, Zifferblattabdeckung mit blau emailliertem Monogramm “OHC” (Otis H. Cutler), darunter graviertes Präsentations-Monogramm “from H.P.D.” (Henry Pomeroy Davison), gravierte Jahreszahl 1919 unter Pendant, die Rückseite mit zentralem transluzid rot emaillierten Kreuz auf weißem Grund, vertiefter Schieber für Repetitionsauslösung, Druckboden, hochfeines Brückenwerk, 2 Hämmer, 2 Tonfedern, Goldschrauben-Komp.-Unruh, hervorragend erhalten und funktionstüchtig. Aus den Aufzeichnungen der Cartier-Archive geht hervor, dass die Uhr ursprünglich als Geschenk für ein Mitglied der russischen Zarenfamilie bestimmt war, bevor Zar Nikolaus II. und seine ganze Familie am 17. Juli 1918 ermordet wurden. Die Zarenfamilie war dem russischen Roten Kreuz eng verbunden, eine Tatsache, die sich auch in der Bestellung des sogenannten “Rotkreuz-Ei” widerspiegelte; Fabergé schuf das Ei, das Portraits der Zarin Alexandra Fjodorowna und ihrer beiden ältesten Töchter zeigt, im Jahr 1915. Das Ei ist heute Teil der Lillian Thomas Pratt Sammlung im Museum of Fine Arts von Virginia. Aufgrund der russischen Revolution wurde die Uhr nie ausgeliefert und verblieb in den Beständen von Cartier. Aus den Archiven geht hervor dass die Initialen “OHC” in blauem Email auf Anweisung von Henry Pomeroy Davison aufgebracht wurden, der die Uhr am 13. Mai 1919 kaufte. Henry Pomeroy Davison war in der Welt der Hochfinanz ein bekannter Mann - er war Partner in der New Yorker JP Morgan Bank und Präsident des amerikanischen Roten Kreuzes. In Ausübung dieser Tätigkeit befand er sich 1917 auf einer Mission in Russland und reiste im Frühjahr 1919 nach Frankreich. Dort erwarb er die Cartier-Uhr und ließ sie mit den Initialen seines Angestellten und Vertrauten Otis H. Cutler versehen. Zur Uhr wird der originale Cartier Stammbuchauszug mitgeliefert, der die Originalität der Originalbox mit dem Zarenadler bestätigt. Provenienz: Sotheby's Genf 2009 mit umfangreicher Dokumentation zur Geschichte, damaliger Schätzpreis CHF 80.000 bis CHF 120.000
Zuschlag: 65.000 €
plus Aufgeld
Versteigerung und Auktion